Transkription
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ohne Zweÿfel mit Schnee behenkt
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hetten von vnßerem hauß angesehen
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werden. Gegen Mittag stillete der
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Reegen, aber es war immer trüeb: doch
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blinngete die Sonne mithin in der ferne
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etwasa weniges hervor. Wir
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endetenb heüt vnßeren herpst, vnnd be-
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kamen auß der Vechtnauw 44,5 Eymer
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weisßen Sticher-Wein, wenig, aber guet.
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Darumben dem allerhöchsten gedanket
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seÿe. Ich hatte kein Fasß, daß
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ihne einzig dareinc hette können schütten
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lasßen, sonder ordnete dahin auch den
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Clingenzeller, so 4 Eimer 28 Masß hatte,
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auch den Windhauser vnnd Bornhauser
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Zehendt-Wein, mit dennen das Fasß,
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so 2 Füederig, solle angefüllt werden.
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Doch behaltete ich in einem absonderlichen
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Fäsßlin 10 Eimer vachend Freüwdenfelser,
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vmb zuerfahren, wie er das heürige
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jahr außgefallen. Caspar Weÿb-
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el vnßer dato gewesener Reebmann
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so mir neüwlich disen dienst aufgekündt,
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kam heüt Morgen vmb 7 Vhren, vnnd
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wolte mich Raths fragen, wie er sich
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zu verhalten, daß er dem herren auf
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Burg wider den ihme versprochenen Reeb-
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bauw absagen, vnnd hinwider das hiesige
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dienstlich wider annemmen möchte etc.
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Ich antwortete, daß ich ihme hierinn
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einigen Rath nit geben könne. Er
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habe dem Herrn von Roll auf Burg ver-
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sprochen,