Transkription
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ware, versprach er, selbige vngehindert
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folgen zulasßen. Ich gieng bald wider
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nachera hauß, vnnd verbleibte den ganzen vb-
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rigen Tag vnder dem Tach: Vsßert gegen
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4 Vhren gieng ich zu Herrn Statthalteren
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zu Clingenzell in die Vechtnauw hin-
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under, vnnd fande, das er schöne reife
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Rothe Trauben hatte, vnnd waren auch
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die meiste weisße reif etc. Wie vill
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aber er endtlich Wein machen warde,
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wüssten wir nit zuschliesßen, doch
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hofete er 1,5 Fueder oder 50 Eÿmer.
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Den 6. Octobris. Ist ein frischer Morgen gewesen,
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ganz gewulket. Die Sonne möchte mit-
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hin etwas durchstechen etc. Nach Mittag
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fieng es an zu regnen, vnnd in folg-
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ender Nacht war ein zimmlich starker
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Sturm etc. Ich schikte den Tag ein
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Botten nacher Clingenberg, selbigen Herrn
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Statthalteren pittend, ein Schaaf-Scherri
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mir auf Schafrat zusenden. Er ant-
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wortete mir, daß nechsten Morgen
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iemand kommen werde, vnnd schikte mir
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darzu 3 duzet Finken. So mich
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nit wenig gefreüwt: dann solche
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Wahr bÿ vnß selzem etc. Ich
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ordneteb beneben wider Fasß nechstes
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auf Cell zuführen, darmit den dorten
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erwartende Schulden-Wein darinn
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geschüttet, vnnd allhero geführt möge
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werden. Ich ordnete in gleichem,
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auf