Transkription
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Den 2. Octobris. Nach demme der Luft die ganze
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Nacht hindurch erschröklich gewüetet,
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so das mann vermeint, es müsste alles
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zu haufen geworfen werden, vnnd ob
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wolte er alles auflupfen etc. hatt er
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auch folgenden dißen Morgen gleicher-
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masßen erschröklich fortgesezta.
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Eß ist nit zubeschreiben, wie erschröklich
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er gesauset vnnd gebrauset etc.
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Gegen Mittag ist es gestillet, vnnd
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folgte derüber ein bestendiger Reegen,
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doch nit kalt, vnnd wahete allezeit
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etwas Lufts etc. Der Eingang der Nacht
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war trüeb, vnnd zimmlich still.
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Den 3. Octobris. nach Nasser Nacht, folgte ein trüeber
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nasßer, Nebliger Morgen vnnd Tag,
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so daß männigklich verleidet, heüt zu-
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wimmlen: vsßert 2 oder 3 die vner-
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acht des vnlustigen Wetters vnnd des den
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Reeben ersorgenden Schadens, auß Forcht
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bößer Witterung, es gewaget.
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Herr Statthalter zu Clingenzell schikte nach
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Mittag seinen Reebmann, dennselben
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erstlich mir kreftig recommendierend,
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ihne für vnßeren Reebmann anzu-
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stellen: dann auch zuvernemmen, wann
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wir vnßere Trauben in der Vechtnauw
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abzuschneiden gesinnet. Ich
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antwortete, daß wegen des Reebmanns
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etwann Gelegenheit geben werde, mit
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Ihme mundtlich darvon zu conferieren.
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Daß