Transkription
1
ÿsßin, wie neüwlich verdeütet worden,
2
es begehrt hatte. Daß Wetter wechs-
3
lete stark, mit Sturm-Winden, Reegen,
4
auch mithin etwas Sonnen-Schein.
5
Den Tag ist der Torkel in der Oberen Mülli
6
sampt der Schütte wider erbesßeret worden.
7
Haben 3 Zimmermannen dise wochen
8
daran gearbeitet etc.
9
Den 30. Septembris. War Monntag, vnnd be-
10
standiger Sturm-Wind: am Morgen liesß
11
diser die Sonne meistes scheinen. Hernach
12
war ein Abwechslung des Wetters von
13
zimmlich oft stark abfallendem Reegen,
14
so doch mit Sonnen-Schein wider vnderbrochen
15
worden, etc. Ich gieng den Tag auf Kalch-
16
17
seelig zuapprecieren: præsentierte ihme ein
18
gester mir zugebrachtes trefliches häßlin,
19
sampt einem paar neüw gebachen herren-
20
brödtlin: darmit ich treflich wohl an-
21
kommen. Hatte bÿ mir den Weÿbel Traber,
22
so disere Sachen getragen, vnnd dorten auch
23
zu Mittag gespißen. Am Morgen
24
hatte ich vor mir den Jacob Diener, welcher
25
eines gerichtlichen Streits vmb Obs, sein
26
Gegenpart durch den Landtgrichts Diener
27
nacher Frauwenfeld citieren lasßen: das
28
aber ich nit gestatten wollen, sonder sie vor mich
29
citieren lasßen, dem Jacob Diener ernstlich
30
zugesprochen, vnnd anbefohlen, das wann der
31
Landtgrichtsb Diener verkündung Gelt erfor-
32
dere,