Transkription
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Den Tag ist vnßer Veld gänzlich expediert
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worden. Verwichenen Zinstag hatten wir
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in der Rütti angefangen zusäen, darüber
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Mittwoch vnnd donnerstag, auch etwas
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am Freÿtag fortgefahren, vnnd zu Mittag
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alles eingeegget gewesen. Nach Mittag
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zieheten die Knecht die Furren, vnnd dann,
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wie auch Sambstag am Morgen öfnete
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sie die Creüz-Furren , vnnd expedierte
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hiemit daß Veld zu Freüwdenfels alles
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bÿ allerbestem Wetter. Auf
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Schafrat geschach ein gleiches: Worvon
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ich diser Tagen zimmlich vill Obs allhero
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führen vnnd nach vnnd nach dehren lasßen.
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Gott segne alles Gnädigklich etc.
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Den 15. Septembris. Ist ein edler schöner Morgen
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geweßen, aber nit vill anders, als ein zart-
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er Reifen. Gegen 8 Vhren zieheten
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sich die Nebelin, welche mithin an höchen-
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en sich erzeigten, in die höche, vnnd ver-
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dekten vnß die Liebe Sonne. Herr
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Pater Marianus gieng frühe von Hauß, nit
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weisß ich, wohin: vnnd bleibte auß biß
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auf den 16. Septembris Abendts, da er wider
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heim kommen. Ich verreiste vmb 12
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Vhren per Frauwenfeld (wolte dorten)
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Herrn Patrem Dietlandum vnnd die Seinigen visitieren,
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beneben auch Herrn OberVogt Ryeplin erbitten,
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Morgen auf Sonnenberg zu kommen, fand
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aber niemand bÿ Hauß. Hinderliesß es
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deretwegen seiner Frau Liebsten, ihme vor-
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zu-