Transkription
1
Er antwortete, als ia, vnnd seyen sie
2
niemahl nit gewillet, solch Obs frömbd-
3
en zulasßen. In Gottes Namen,
4
wann ihr Zug Recht haben, mögen ihr
5
eüweren Rechten nach fahren, vnnd den
6
Weybel darzu brauchen: allein ich sorge,
7
ihr erweken nit vill Guetes. Er gieng
8
also von mir hinwek, suechte den Weÿbel,
9
führte den mit sich auf Schafrat, vnnd
10
bietete den Steineggerischen Reeb-Leüten
11
ab dem Hoof. Eß entstuende dar-
12
ab ein grosßer vnwillen bÿ den Steinegg-
13
ischen Reebleüten, vnnd ist desßetwegen
14
der einte konftigen Freÿtag den 6. diß
15
mir stark nachgelofen, sich vmb solchen
16
Abzug beklagend. Ich gab ihme ein
17
Zedel an Benedict Volmann zu Born-
18
hausen, ihme befehlend, mit Ablesung
19
des streitigen Obs einzuhalten, bis er
20
bÿ mir geweßen: vnnd rathe ich ihme,
21
in Fründtlichkeit mit der Gegenpart
22
abzutractieren, vnnd die gute Nachpar-
23
schaft nit zu verstöhren etc. Was nunn
24
darüber erfolgen werde, lehret die Zeit.
25
Den 6. Septembris. Ist meistes ein feiner Tag
26
geweßen, vsßert am Morgen, da es
27
zimmlich vill geregnet: aber gegen 9 Vhren
28
besßerte es sich, vnnd war durch vnnd
29
durch