Transkription
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ein grosße Anzahl Frucht vnder daß
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Tach gebracht werden. Gegen 7
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Vhren, oder etwas darnach, reitete Herr Ober-
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in der Eschenzer Seiten gelegenen Korn-
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Zehendten bÿ Steinegg empfangen. Ich
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antwortete, daß dermahlen nichts mehr
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zuschafen, vnnd habe ich mich dahin schon ge-
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richtet, daß er auf Schafrat soll einge-
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führt werden. Er empfande die Ver-
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neinung mit etwas Vertrusß, so ich
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nit vill achten wollen, sonder gesagt, wann
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ins künftig er den Zehendten zuempfangen
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gesinnet, soll er sich bÿ der ordinari Zeit
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anmelden. Er treüwete, im fahl mann
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ihme den Zehendten, wie seinen Vorfahr-
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eren wolte verneinen, were er gewill-
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et, ins künftig auf vnßerer Seiten
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nichts, oder gar wenig anzusäen. Ich
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gab Antwort, daß er thuen möge nach
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seinem belieben: doch werde er wohl
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andere Gedanken machen, wann er
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Enden für Rechtsambe hette. Wann
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aber er sich bÿ gewohneter Zehendt Ver-
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lehnung anmelden werde, könne wohl et-
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wann ein Expedient ergrifen werden etc.
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Wormit er wider abgereist. Da er
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hier ware, seÿnd seine Schnitter in aller
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Arbeit