Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

7. Juli 1697 · Seite 122v · Scan 264
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[122v] 1697

Transkription

Iulius.
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erstere ist schon verwichenen Tagen abge-
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holet worden) das Zehendtheüw abzu-
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führen beruefen worden. Allein vmb
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2 Vhren streichte ein finstere Wolken
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ob vnß har, vnnd giesste ein ernstlichen
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Reegen auß, so daß mann vom heüw
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einthuen ablasßen, vnnd wir die gedingte
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Leüt zu anderer Arbeit brauchen, vnnd
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der dritte wagen Zehendt-heüw zu Born-
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hausen ligend bleiben müsßen. Nach
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ohngefahr einer Stund scheinte die
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Sonne wider ganz hell vnnd warm bis
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gegen 5 Vhren, da der Himmel sich wider
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bezogen, vnnd ander Wetter getreüw-
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et etc. So auch in der Nacht erfolget:
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dann nach 10 oder schier vmb 11 Vhren
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fieng es an erschröklich zublizgen vnnd
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tonderen, auch zustrahlen, daß diß jahr
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dergleichen noch nie gehört. Vnd zie-
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hete sich daß Wetter meistes vber
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fiehl ein zimmlicher Reegen, vnnd
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ernezte alles gewaltig. Continuirte
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biß gegen halber 1 Vhren, da wir wider
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besßer bekommen.
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Den 7. Iulii. Ist der Morgen trüeb vnnd nasß
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geweßen, doch still. Aber nach Mittag
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regnete es wider stark ein paar Stund
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lang. Stillete hernach wider etc. Heüt

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