Transkription
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Den 26. Iunii. Regnete es meistes, vnnd
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wähete ein sehr kalter vnderluft. Eß
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scheinte zwar am Morgen, ob wolte daß
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Wetter sich wehren, aber gegen 9 Vhren
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ward alles anderst, so das wir mit dem
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heüw nichts außrichten können. Gegen
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dem Abend tröstete es ein besßeres.
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Den 27. Iunii. Ist ein feiner Morgen gewesen,
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vnnd erzeigte sich der Himmel anfäng-
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lich nit vngnädig: aber nach Mittag, da
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männigklich im Heüw ware, warfe
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der Himmel bald da, bald dorten zimmlich
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gute Spruz auß, so das mann daß
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schon gezettlete vnnd zum dören ge-
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rüstete Heüw (desßen vill hin vnnd
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wider gelegen) wider müsßen ligen, vnnd
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die Arbeiter heim lasßen. Ich cele-
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brierte vmb 5 Vhren, nam darüber ein
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Früestüklin, vnnd reitete mit Auf-
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wart Caspar Weÿbels per Hüttwÿlen
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auf Vrschhaußen, dahin ich iezmahl
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Lehemann Joachim Schneider erforderet,
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vmb ein Augen-Schein einzunemmen,
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vnnd hab ich den Herrn OberVogt Rÿepplin
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von Frauwenfeld dahin zukommen,
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auch erbetten. Masßen er vmb halber
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8 vnnd ich vmb 8 Vhren dorten an-
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kommen. Eß war die Frag, ob ein
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sit venia Schweÿnstahl nit auf dem Lehen
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stehe: Item ob ein juchert Aker, so in
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Mitte