Transkription
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Den 3. Iunii. Stuend die Sonne in einem
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ganz Timmeren Schein auf, bÿ schier spieg-
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el-hellem, himmel, vnnd war wider ein
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zimmlicher Reifen. Vbriger Tag war ganz
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leidenlich, hell bis zu dem Abend, auch der
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Oberlufta nit vnlieblich etc. Gegen der Nacht
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fieng er wider an stark zuwähen, vnnd be-
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ziehete sich der Himmel ein grosßen Theil.
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Stabhalter Hanß Bache rechnete heüt mit
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mir vmb etwas Außgab auß dem Spicher,
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wesßwegen ich ihnen lasßen mit vnß zu
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Mittag speißen. Ich hab ihnen hernach
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bÿ Zeiten entlasßen, vmb das er sampt dem
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Weybel den Neüwen OberMüller den Zug
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der Oberen Mülli ankünden solle, wie
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gester verdeütet. Er erzeigte
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sich darumb ganz wohl zufriden, vnnd
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sagte, daß Morgen vmb 8 Vhren hier
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erscheinen, vnnd mit mir die gebühr-
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ende Abrechnung thuen wolle. Ich
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gieng darüber mit Herrn Patri Dietlando auf
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Mammeren, erzellte selbigem herren Statt-
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halteren vnnd Herrn Patri Ianuario, was mir
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iüngst vnßere Burgermeisteren zu Eschenz
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vermeldet, daß nammlich iederweilen
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braüchlich geweßen, daß die der herr-
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schaft schuldige Steür auf die Güeter
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verlegt werdenb; in gleichem auch der
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Forsterbrauch auf iede Güeter auß-
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getheilt: masßen auch die herrschaft
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selbsten vmb ihre Güeter, welche nit
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vor altem herrschaft Güter geheissen,
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ihr Quottam bezahle. Weil nunn
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von