Transkription
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weders die herrschaft, oder ein Catholischer
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Kaufmann an sich nemme: aber mein
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vnnd alle anderwerts gehabte Mühe
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war vergeblich. Nunn der höchste
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Gott hatt es also vber mich verhengt,
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daß ich dißemb müsßen zusehen; iedoch
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hatt es mir mein hertz schmerzlich ge-
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trofen, so das gewünschet, Eschenz nie-
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mahlen gesehen hette. In Gottes Na-
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men. Diser Abend ist noch
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von allem Reegen ledig gebliben.
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Den 15. Maii. Erzeigte sich ein zimmliche
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Morgen-Röthe, vnnd gewülkter Himmel,
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das mann sich eines Reegens vertrö-
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sten wollen. Aber es wähete bald ein
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zarter Oberluft, welcher alles wider in
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ein andres verwandt, vnnd vill, auch
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warmen Sonnen-Schein erwekt, auch
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so gar auf den Abend ein meistes hellen
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Himmel: doch war der Luft etwas küel,
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das die Hiz bÿ weitem so stark nit ge-
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weßen, als gester. Den Tag seÿnd
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ankommen Herr Balthasar Egger vnnd
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Cronenwyhrt Harder, welche mir die
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ihnen newlich verkaufte 50 Malter
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Haber bezahlt. Es erzeigte sich Herr Egger
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ein Haußlicher Mann, dann er daß
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Gelt zimmlich hoch angespannt, vnnd
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vermeinte ich ein Vnhöflichkeit, wann
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ich ernstlicher darauf gesezt hette. Ich
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gab ihnen ein Trunk, der ihnen nit wenig be-
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liebt.