Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

28. Februar 1697 · Seite 44r · Scan 105
Hervorheben:
Latein:
Ansicht:

Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[044r] 1697
Zeilen 14–15
Componitur cum illis pacificæ.
(lat) Er vereinbart sich friedlich mit ihnen.
Zeilen 25–27
Vecturæ variæ per glaciem in Stygen exoneratae.
(lat) Verschiedene Fuhren über das Eis werden in Stiegen entladen.

Transkription

Februarius.
1
wesen, das fort zu ommen keine Moglich-
2
keit ware. Ich ermahnte sie, ehender
3
in Fründtlichkeit, als aber mit Recht mit
4
ihme vber ein zukommen, sie aber treüw-
5
eten ohne Recht ihme nichts zugeben.
6
So ich Gott anbefohlen, vnnd sie wider entlassen.
7
Also ward es Abend, kalt, hell, vnnd
8
wider in der Tiefe zart beneblet.
9
Den 27. Februarii. Gieng der Morgen wider schön hell
10
vnnd kalt ein, doch etwas milter als gester.
11
Auch ist der ganze Tag schön hell gewesen,
12
vnnd giengen heüt die Tachtraufen
13
etwas besßer, als gestert, bis in die
14
Nacht. Nach Mittag ist Herr Johannes
15
Ezwÿler mit den Bornhauser bauren
16
wider kommen, vnnd haben mit meiner zu-
17
red mit ein anderen freündtlich tractiert
18
vnnd abgehandlet: darbÿ war auch
19
Herr Johann Jörg Schmid. Ihnen beiden gab
20
ich endtlich ein Trunk, so sie gern an-
21
genommen.
22
Den 28. Februarii. Fanden wir widerumb ein
23
frischen, hellen vnnd schönen Morgen.
24
Vnder Tagen beständig still, vnnd milte zeit,
25
vnnd gar nit kalt, bis in die Nacht.
26
Eß giengen heüt starke Fuhren von Last-
27
wägen vber daß Yß, sezten theils bÿ oder
28
ob Stÿgen auß, andre fahrten zum Ven-
29
denbach, vnnd dann durch das Veld hinein,
30
so mithin schwär hergangen, also das sie Hilf
31
suechen müesßen, dann weilen der Schnee sehr
32
grosß, könten sie vast schwär fortfahren.
33
War

Anmerkungen

Keine Anmerkungen auf dieser Seite.