Transkription
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erst gegen 9 Vhren zur Ruhe, könte zimmlich
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wohl einschlafen, aber in der Nacht hatt icha
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allerhand Phantasien. War ein
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stille, helle, sehr kalte Nacht, mit etwas
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zartem Nebel ob dem See.
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Den 26. Februarii. Ist wider sehr kalter Morgen
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gewesen, vbriger Tag ganz hell, schöner,
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aber nit warmer Sonnen-Schein, bis auf
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den Abend. Nach Mittag schikte ich
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was gestert zu Frauwenfeld vor
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Tag-sazung außgefallen. Schreibte
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auch (an Herrn Patrem Benno) daß weilen ich
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immer erfahren müsße, das der Hoof Schaf-
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rat Ihren Fürstlich Gnaden vnwerd, hab ich
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in Gottes Namen dennselben dem Heinrich
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Keller per 3000 Gulden vnnd etwas Trink-
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Gelts verkauft, doch auf Ratification
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Ihren Fürstlich Gnaden: wolle aber darbÿ
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ein demütige kindtliche Protestation ge-
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macht haben, 1.o das mir der Abgang der
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Religion, welcher immer zunemme, nit im-
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putiert werde. 2.o Scandalum so die Herren
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Amptleüt zu Frauwenfeld nemmen werden,
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die sonsten oft klagen, das Eynsidlen weniger
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pro Religione arbeite, als immer sieb welt-
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liche. 3.o Scandalum der Armen Catholischen
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Turgeüweren, welche mir in faciem zu-
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werfen dörfen, das dißer Verkauf in
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vncatholische Hand vnrecht. 4.o Da sonder-
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lich diß alles ohne sonderen des Gotts-
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spahrt werden. Vnnd weilen die Mülli
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(OberMülle) zwar feil gebotten worden,
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villeicht aber vor Martini nichts darauß
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werden