Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

25. Februar 1697 · Seite 41r · Scan 99
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[041r] 1697

Transkription

Februarius
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wortete, es were nit närrisch, dann sie
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in der Badnischen Erkantnus auch einver-
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leibt seÿen, vnnd lasßen sich darvon nit ab-
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stosßen: vnnd wann schon de facto die Ge-
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legenheit nit seÿe, so könne sie noch
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werden: so wohl Sommer- als Winters-
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zeit. Der Steinerische Redner ent-
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gegen: Mann disputiere nit vom Sommer,
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oder ofenem See, sonder von gefrohrnem.
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Vom ofenen See seÿe kein Difficultet, vnnd
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möge Eschenz vnnd Mammeren bÿ ofenem
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See führen, was ihnen zugebracht werde,
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nit aber bÿ verfrohrnem etc. Vnnd bÿ ge-
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frohrnem See spreche Stein die Schifart
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ab. Was die 63.ste Badnische Erkant-
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nuß anlange, melde dieselbe nit von
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gefrohrnem, sonder ofenem See: vnnd so
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gar sage derselbe klar, daß was von
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Gottlieben bis an Stein außgeladen werde etc.
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worauß heiter erscheine, alle Abfuhr
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von Gottlieben, bis an Stein, gehöre
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den Steiner Schifleüten. Herr Ober-
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Vogt Rüepplin replicierte diß alles: vnnd
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als derselbe Badnische 63.ste brief abge-
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lesen worden, fande mann in allem
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daß Widerspihl etc. Wir warden
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hierauf befelcht außzustehen, giengen
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in die andere Stuben, halteten vnß dort-
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en in vnderschidlichen Colloquio mit vilen,
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sonderlich aber an den Steinerischen Abge-
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sandten auf bis schier gegen 10 Vhren.
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Vnnd alß wir des Endts nit erwarten
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mögen, begehrten wir befelch, ob wir wart-
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en, oder aber heimgehen sollen. Vnnd alß
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Wir die Antwort erhalten, giengen wir
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in Herrn Obervogt Ryeplins hauß: trafen
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vnder

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