Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 17

25. Februar 1697 · Seite 39r · Scan 95
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Marginalien dieser Seite

Zeile 1
[039r] 1697
Zeilen 18–19
Argumenta Steinensium.
(lat) Die Argumente der Steiner.

Transkription

Februarius
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Harder sich auch eingefunden: bald folgten
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Stattschreiber, die Herr OberVogt vnnd ich
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zum aller ersten fründtlich salutiert, vnnd
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versicheret, daß obwohlen wir im streitigem
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Handel vor Tagsazung stehen werden, iedoch
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daß Gemüth fridlich solle seÿn, vnnd der
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gueten dato gehaltener Nachparschaft vnser
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Seits vnnachtheilig. Dergleichen complemen-
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ten machten sie auch gegen vnß. Alß
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wir vorkommen (wir waren die erste Par-
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thÿ) hatten wir zu Fürsprech Herrn Bauw-
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Herren EngelWyhrt Roken, die Gegen-
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müsste die Gegenpart, als welche vnß
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citiert, die Klag führen, wie vngern sie
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es gethan, etc. Waren die fürnembste
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Gründ wie folget.
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1.o Gredrecht, darumben sie Sigel vnd
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brief hetten, von dem Herrn Abbt zu Stein
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von 204a erkauft. Vnnd kraft
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dises Gredrechtes prætendieren sie die Co-
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respondenz von ihnen bis zu dem oberen
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Gredhauß, daß ein Gredhauß dem and-
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eren seine Wahren an die Hand geben,
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vnnd einweisen solle.
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2.o Die lange veriehrete Possession, mit
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welcher sie daß Salz vnnd Kaufmans
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Güeter, was bÿ gefrohrnem See auf
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Stÿgen gebracht worden, iederweilen ohne
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einige Wider Red männigklichen abge-
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führt, bis erst zu 3 oder 4 jahren, da
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mann

Anmerkungen

a Unsichere Lesung.