Transkription
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vnnd als sie bÿ einem Mann ettliche Pfennig
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gefelset, kam ein Steiner Frauw mit
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scharpfen Worten an sie, sagte ihren Täsch,
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treüwete ihren ein Maultaschen zugeben,
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vnnd hudlete sie ganz vnförmlich auß.
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endtlich darzu, vnnd machte es gut,
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sonsten wohl etwas vnfuegs hette ge-
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schehen können. Alß die Köchin heim-
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kommen, erzellte sie mir diß Geschicht, dar-
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ab ich zimmlich lachen müsßen: wüsste aber
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mir nit zusagen, wer dise vngute Frauw
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gewesen, sonsten hette ihren wohl ein dank
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mögen darumben gethan werden.
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Den Abend fieng ein zarter Oberluft zustreich-
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en, vnnd den Himmel allgemach hell zumachen.
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Den 21. Februarii. Fanden wir ein hellen, vnnd kalt-
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en Morgen, darüber die Sonne den ganzen
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Tag wohl geschinen; weilen aber der kalte Ober-
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luft immerdar gestrichen, möchte ihr Wärme
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nit vill gespürt werden; vnnd war auch her-
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nach der Abend kalt vnnd hell. Nach
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Mittag ist Hanß Heinrich Keller der Müller
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mit seinem Sohn einen, mit bÿstand
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Hanßen Yßsleren zu mir kommen, vnnd
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vmb den Hoof Schafrat gemarktet.
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Wir seÿnd endtlich also vber ein kommen,
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daß ich ihme den Hoof, sampt einem
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Pflueg, einem Wagen (doch ohne Kettenen)
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vnnd 2 oder 3 Eggen solle zustellen, dar-
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für soll er zahlen 3000 Gulden vnnd 12
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Dugaten Trinkgelt, vnnd für den
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dorten