Transkription
1
Einzig halten wir vns an der Abfuhr, vnnd
2
erachten, das was in der herrschaft Eschenz
3
abgeladen wirdt, vnßere Eschenzer Schif-
4
leüt billich abführen sollen. Herr Landt-
5
richter Replicierte, das vnßere Eschenzer
6
keine Schifleütea, sonder nur Fischer seyen,
7
können hiermit mit diser Wahr nit
8
zuthuen haben. Mann antwortete,
9
Sie seÿen nit allein Fischer, sonder auch Schiff-
10
leüte, vnnd prætendiere auch die herr-
11
schaft die Schifart im Rhein, masßen
12
dise ein Lehen seÿe, vnnd von jeweltenb
13
hero zurc Fischenz verlehnt geweßen.
14
Nächer aber gegen ein anderen zukommen,
15
machte Herr Obervogt Rüeplin den Vorschlag,
16
daß zu besßerer beiderseitigen Ruhe, vnnd
17
iedessen Rechten ohne Schaden, den Eschenzeren
18
die Fuhr sollte vberlasßen werden, iedoch
19
mit heiterem Anfang, das Sie die Schif
20
von den Steiner Schifleüten, auch die Hilf
21
von selbigen vmb gebührenden zinß vnnd
22
besoldung iederweilen sollen verpflicht-
23
et seÿn: darmit, weilen disere sich klagen,
24
grosße vnkösten der Schifen halben gelitt-
25
en zu haben, hiemit ein Ergezlichkeit
26
haben möchten. Stein wollte diß
27
nit gefallen, sonder wendte hinwider, daß
28
Sie vermeinen, die Schifart nit den
29
Eschenzeren, sonder ihnen gebühre, hier-
30
mit aber die Eschenzeren, nit aber ihnen
31
das Recht der Schifart zugegeben werde. Sezt-
32
en ein ander Proiect, vnnd sagten, sie zugeben
33
wollen,