Transkription
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verleidet. Daran mir vill nit gelegen,
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doch achtete ich allezeit, beiden Parthyen
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ehender die Freündtlichkeit, als aber das
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Recht anstehe.
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Den 9. Februarii. Nach demme in der Nacht wider ein
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kalter Luft den zarten Schnee hin vnnd wider
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geworfen, vnnd die Flache Felder vber-
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wähet, continuierte er vast den ganzen
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Tag, vnnd liesß so gar mithin noch Schnee
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abzwizeren. Desßen doch ohngeacht schikte
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dem Herrn Obervogt Rüeplin zu, mit vermelden,
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ich werde gegen 10 Vhren zu Frauwenfeld
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bÿ ihme seÿn. Verreiste auch nach
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geendeter Heiliger Mesß zu Pferdt (vber Wind-
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haußen nacher Frauwenfeld, sizte bÿ dem
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Leüwen ab, stellte das Pferdt ein, vnnd
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schikte zum andeen mahl (bis vmb 10
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Vhren von 9 Vhren) zuerfahren, ob Herr Ober-
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ihnen nit. Wesßwegen ich dem Knecht ein
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Trunk zugeben befohlen, vnnd reitete gleich
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nacher Gachnang, wo der starke wind-
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Wähende vnderluft mir nit wenig vn-
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gelegenheit in der Strasß verursachet.
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Bin doch eben vm 11 Vhren wohl ankommen,
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vnnd gleich mit Herrn Obervogten zu Rath gan-
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gen, wie der Handel anzugreifen. Her-
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nach das Mittag Esßen eingenommen, dar-
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zu ich nit hungerig ware etc. Nach selb-
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igem aber schreibten wir beide auf Eÿnsidlen,
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vnnd