Transkription
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1694
2
Dennoch wir widerumb durch die Gnad-
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en Gottes ein neüwes Jahr angetrett-
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en, sollen wir Vnß ia billich befleissen,
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selbiges besßer, als vorherige abge-
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legte, anzuwenden, vnnd die Edle Zeit,
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welche vnß zur buosß vnnd Gnueg-
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thueung der Sünden verlengereta wirdt,
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wohl zubrauchen. Ich mache da-
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hin wenigist ein steifen Fürsatz, vnnd
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pitte den Lieben Gott, vnß allen, vnnd
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sonderlich mir, weilen ich der Gnugthueung
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der Sünden zum meisten bedarf, seÿn
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Göttliche Gnad dahin gnädigklich zu ver-
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leichen. Wünsche anbÿ allen, dennen ich
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es thuen soll, ein erfreüwtes Gnaden-
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volles neüwes Jahr.
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Den 1. Ianuarii. Wollte ich gern auf Kalch-
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Frau Abbtÿsßin ein glükseelig neüw
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jahr anwünschen: damit aber ich nit mit
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lähren