Transkription
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gestellt worden, vnnd Zwar sehr reichlich,
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daß ich Vrsach gehabt, mich Zu erfreüwen etc.
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Derentwegen ich nit vnderlasßen, nechsten
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Morgen darumb höchsten dank Zu sagen.
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Nach demme nunn wir vnßer NachtEsßen
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eingenommen, daß mir gar gut vnnd wohl
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aufgestellt worden, hab ich gesagten Clausen
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in meinem Zimmerlin angetrofen. Ich
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hatte darüber, vneracht es schon vber 8 Vhren
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war, die Gnad, daß in der Gnädigen Frauwen
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Zimmer kommen können (es war aber Herr Beichtiger
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nit darbÿ, vnnd geschach so heimlich, als es
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könnte seÿn) vnnd den ihren von ihrem
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lieben Convent geschleikten sehr kostlichen
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Claußen, so in allerhand schöner Kloster-
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frauwen Stik- vnnd Seiden-Arbeit bestunde,
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besichtigen. Bin aber nit lang dorten
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gebliben, vnnd vber ein weniges wider in
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mein Zimmerlin, vnnd Zur Ruhe gangen,
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die ich wohl genosßen.
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6. Decembris. Stuende ich vmb 4 Vhr von
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der Ruhe auf, vnnd nach verrichtetem
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meinem Morgen Gebett, gieng ich vmb
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5 Vhren, die Heilige Mesß zu leßen, so ich im Chor
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gehalten, vnnd darzwüschen ein schöne
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Musicam gehört. Darnach gieng ich
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widerumb in die warme Stuben, weilen
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es gar kalt war, vnnd redte ein
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kurtzes mit der Frauw Abbtÿsßin,
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meiner Lieben Schwöster, deren ich ein
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Pfündigen Wachß-Rodel zum St. Ni-
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claußen verehrt, auch mit der Frauw Prio-
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rin, deren ein halb-Pfündigen, avnnd Frau Maria
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Iosepha