Transkription
1
Benedict Senn Schwedi, vnnd Jogli Geüggis
2
Schileren seelig Wittib, dennen ich vorgewißen,
3
daß ihre Güeter, laut Urbarii de Anno 1557
4
Z A. Numero 52 Lehen seÿen, vnnd sie selbige em-
5
pfangen sollen, so aber nit geschehen.a Auch
6
schon von langer Zeit nit geschehen seÿe. Nunn
7
aber ins künftig, Wann bes mit vnßerem
8
Gnädigen Fürsten vnnd Herren ein Enderung geben
9
sollte, welches Gott lang abwende, werden
10
sie müsßen das Lehen gebührend empfangen,
11
vnnd die Lehen-Schuldigkeiten abrichten. Desßen
12
sie wohl zufriden geweßen etc.
13
Gester hab ich dem Weÿbel Freÿ befelchet nacher
14
Stein zu kehren, vnnd mit Herrn Hanß Ruedi
15
Etzwÿleren wegen etwas sehr vngueten
16
Worten, die er vber mich aussgestosßen
17
gegen meiner Haußhalterin, zu reden,
18
vnnd Zu vernemmen, ob er selbiger geständig,
19
(dann niemand darbÿ war, als er selbige
20
gegen meiner Haußhalterin geredt, sonsten
21
ein anderen Ernst mit vnnd gegen ihne
22
gebraucht hett) welche ich nit wollte auf
23
mir erligen lasßen. Die Vrsach oder Ge-
24
legenheit darzu gabe mein durch gesagte
25
Haußhalterin geschehene Anforderung,
26
so ich wegen mir vbergebnen Harderischen
27
Schulden gethan, vber welche er neüwlich
28
geantwortet, habe auch noch ein Gegen-
29
Rechnung, die er mit nechstem aussezen
30
vnnd vberschiken wollte.c Welche Rechnung
31
sie heüt abgeforderet etc. Darüber Herr
32
Etz-