Transkription
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Mahlzeit begehrten, daß mann vnnß die Zäch
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machen wolte, hatt der Patron im Hauß
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keine machen, sonder vnß Gastfreÿ halten
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wollen. Welches Wir nit gern gehört, ie-
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doch den guten Willen nit ausschlagen dörfen,
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darneben aber solches Honorarium geben, daß
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ich glaube, wir vnßer Vhrten ehrlich be-
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zahlt haben. Nach demme kaufte ich
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noch etwas weniges nacher Hauß zu kra-
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men, xxxa nam von Herrn Statthalteren den
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Abschied, gieng in daß Schif, wohin ein
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Keÿßerlicher Commissarius auch eingeßesßen, vnnd
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fahrte innert 3,5 Stund von Constantz bis
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vnnden an Fendenbach, da ich aussgestigen, vnnd
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nacher Freüwdenfels gangen, ein kurtzes Nacht-
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Süpplin genommen, vnnd also zur Ruhe mich
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nach gewohnnlichem Gebett nidergelegt.
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27. Septembris. Wohnete ich einer Theilung bÿ zu
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Eschentz, welche glüklich abgelofen.
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29. Septembris. Festo Sancti Michaëlis Archangelis. Liesße ich
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alles mein Haußvölklin die Heilige Mesß an-
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hören, vnnd dann fürters arbeiten, weilen
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hier kein Feÿrtag ware.
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30. Septembris. Kamen zu mir Herr Landtrichter Harder
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von Wittenweyl, vnnd sein Herr Bruder Haupt-
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mann von Dägerschen, namen allhier daß
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Mittag Süpplin ein, xxxb darzwüschen
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sie mir ihre in Eschentz habende Prætensio-
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nen, so in 370 Gulden sich belauften, aber
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mit grosßer Mühe sollten eingezogen
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werden, vnnd vnzweifenlich vill widerumb
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wirdt