Transkription
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Constantz gefahren, dahin auch vnßer Bruder
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Frantz mir ein Reißgeferd worden. Darbÿ
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mir wunderlich geschehen,a dann als ich auß dem
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Hauß gangen, scheinte es, ob wolte der beste
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Nachwind vnß eilends fortführen,b so sich auch
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continuiert, bis Wir in das Schif kammen.c
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Als aber wir eben in daß selbige gestigen, hatt
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der wind sich gewendt, vnnd auß einem Nach-
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wind, zu einem Zwerch- dann auch endtlich
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zu einem Gegenwind worden. dDerentwegen
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der Schifmann verursachet worden, auf die
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andere Seiten gegen Kattenhorn zu stosßen,
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vnnd dann allgemach die Wellen hinauf zue
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brechen. Erst vber Stekboheren hatt sich
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der wind in etwas gestillet, vnnd seynd
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wir darnach wohl fortxxxf, aber erst
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vmb 5 Vhren auf Gottlieben kommen. Dorten
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als wir außgestigen, probierte ich zu
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stellt, daß mein Sit Licentia Schuch müsßen hinder
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sich litzen, vnnd also fortgehen. Giengen
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also Bruder Frantz vnnd ich nacher Münster-
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lingen, dahin ich sonsten nit were gewillet
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geweßen zu gehen, weilen es schon so spath.
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Aber Bruder Frantz, der selbigen Ohrt noch
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nie gesehen, wolte gern dahin zukehren.
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Derentwegen ich ihme zu willen worden,
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vnnd mit ihme dahin gegangen, darbÿ
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ich von meinem Fuosß so gar vngelegen-
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heit nit gelitten. Wir kamen zu
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Münsterlingen an gegen halber 7 Vhr (dan
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es eben in die Complet außgeleütet)i, vnnd
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giengen