Transkription
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ein wenig gebesßeret.a Aber nachgendts mir
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widerumb zusetzen wollen. Den Tag
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11. Iulii. Ist es schön Wetter worden, vnnd
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hatt hernach den 12. vnnd 13. continuiert.
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Bis auf den Abend, da es einem starken
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Vnwetter wider gleich gesehen, welches bald
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sich wider verzogen, vnnd anders nichts ge-
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than, als ein wenig geregnet.
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12. Iulii. Vnverhoft nach Mittag vmb 1 Vhr
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ist mein Nepos ex Fratre Hans Peter Diet-
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rich ankommen, der eben verwichenen
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donnerstag zu Rapperschweil bÿ seiner
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Lieben Mueter angelangt, von den Studiis
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hört, vnnd zumahl die Französische Sprach
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erlehrnt. Ich trachtete ihme ein Con-
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dition, etwann in einer Cantzlÿ zu pro-
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curieren, damit er sich in der Feder vnnd
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Civilitet könnte vnderweißen lasßen.
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Wüsste aber dermahlen noch kein Gelegen-
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heit, dann er gar zu Frühe heimkommen,
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vnnd vermeinte ich, er wurde zu Bÿ-
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santz verbleiben bis im Herpst, vnderzwüschen
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wollte ich zu St. Gallen ihne Recommendieren,
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vnnd hofenlich wohl vnderbringen. Jezt
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aber weil er so frühe von den Studiis allhero
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oder in sein Vatterland gekehrt, wüsste
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ich kein Gelegenheit etc. Er ist
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den 13.