Transkription
1
wortete so mundt- als schriftlich, ich auf
2
bestimbte Zeit mich einfinden, vnnd sein
3
Anbringen vernemmen xxxa auch zu ein-
4
em güetlichen Verglich best meines vermög-
5
ens behulfen seÿn wollte. Dem
6
botten liesß ich gleich ein Trunk geben.b Ich
7
aber befahle für mich ein Süpplin eÿlends
8
zu rüsten, nach demme mich zu Pferdt gesezt,
9
vnnd auf Eschentz zur Cronen geritten,
10
inzwüschen aber den Augenschein bÿ vilem
11
selbsten eingenommen, wie der vorherige
12
Wasßergusß grosßen Schaden in vnder-
13
schidlichen Wißen etc. gethan. Ich kam
14
vmb halber 11 vhr nacher Eschenz, sizte
15
bÿ der Cronen ab, vnnd weilen Herr Rahn
16
noch nit vorhanden, redte ich mit dem
17
Kirchenpflegerc von dem Handel, wüsste
18
aber kein Resolution abzufasßen, weilen auch
19
kein Wüsßenschaft hatte, was etwann die
20
Proposition endtlich seÿn wurde. Nach
21
demme nunn Herr Rahn ankommen, bin ich ihme
22
ausßert daß Hauß entgegen gangen,
23
ihne fründtlich beneventiert, vnnd in daß
24
Hauß vnnd desßen Obere Stüblin begleit-
25
et. Nach demme nunn wir beiderseits ge-
26
sesßen, bringt er vor, daß seine Gnädige
27
Herren vnnd Oberen ihne befelcht, neben
28
verrichtung anderer Geschäften auch zu
29
mir zu kehren, vnnd zu versuechen, ob nit
30
wegen bewüssten Kirchhoofs Streit ein
31
Freündtlicher Verglich möchte getrofen
32
werden,