Transkription
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zeigt, vnnd endtlich mit einem guten
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Trünklin zusprechen wollen.a Desßen wir
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vnß bedankt, weilen geschinen, selbiger
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nit gesund dermahlen zutrinken. Nach
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demme Wir vnß dorten zimmlich lang ver-
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weilet, giengen Wir nacher Petershaußen1,
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Herrn Prælaten daßelbsten Reverentiam zu machen,
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vnnd vnß zu befehlen, auch zu pitten, daß
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Er vnß auf Mornderigen Tag in seiner
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Aufwahrt zu der Bischoflichen Consecration
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liesße mitgehen, so er gern verwilliget,
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vnnd vnß die 7.te Stund deß Morgens
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alldorten zu erscheinen angesagt. b Beneben
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mit einem cgutem Gleßlin Wein, welches wir
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vnß ein dwenig belieben lasßen, zugesprochen,
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vnnd sonsten gar freündtlich eingeladen.
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Wir aber entschuldigten vnß, als welche Wir
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zu Münsterlingen2 wohl accommodiert wären,
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thaten vnß befehlen, vnnd kehrten in daß
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Thumb zu sehen, wie selbiges auf morn-
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digen Tag zugerüstet, vnnd was für
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ein Schöne Vesper sie halten wurden.
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Wir befanden aber nichts sonderliches, vnnd
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war im Gottsdienst gantz kein Solemni-
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tet, auch im Choro anders nichts aufge-
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rüstet, als ein Faldistorium von altem
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rothem Sammet etc. Vnnd vmb das Gestüel
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der Herren Canonicorum ein von Wullen kunstlich
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gewürkte Tapezerÿ.e Dann auch von
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einer Seiten des Chors bÿ den Beÿnf
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4 Stuk abhangende Tapezerÿ von
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rothem