Transkription
1
seiner Regierung demme ein End machen.a
2
Welches, die Wahrheit zu bekennen, mir
3
selbsten lieb were, damit Wir endtlich
4
könnten zur Ruhe kommen.
5
9. Iunii. Gabe mann bÿ vnßerem Hauß 266
6
Persohnen das Allmusßen. Vnder dißeren
7
waren ettlich so dankbahr, daß sie mir
8
vor dem Hauß ein indianische Hennen
9
mit einem jüngen Hüendlin, vnnd ein
10
iunges Gänßlin gestohlen vnnd wekgetragen.
11
Ich hab zwar nach geschikt an vnderschidlichen
12
Ohr, vnnd vermeint, wenigist die welsche
13
Hennen wider zu erfragen.b War aber alles ver-
14
geblich. Mich machten dißeren diebstähl
15
etwas vertrüsßig, vnnd vermeinte
16
mit dem Allmußen nit mehr so freÿgebig
17
zu seÿn.c Derentwegen einem vnnd anderem
18
armen meine Gedanken mit vertrüsßigen
19
Worten geofenbahret.d Endtlich aber von
20
ihnen selbsten mich wider eines besßeren
21
bereden lasßen, vnnd endtlich mir eingebildet,
22
daß villeicht der Liebe Gotte mir diße
23
Mortification eben darumb zugesandt, das
24
ich mithin nit iedem gegeben, was er gewollt.
25
Also mich resolviert, ins künftig gegen
26
den Armen freÿgebiger Zu seÿn. Eß
27
seÿnd nachgendts ettlich Persohnen kommen,
28
welche von einem jungen Schlappsak auß-
29
geredt, habe etwas in einem Sak getragen,
30
vnnd selbigen von niemand wollen berühren
31
lasßen, darvon sie geargwohnet, vnnd erst
32
iez