Transkription
1
gieng zu sehen, ob nit etwann ein Fuchß
2
oder anders vnthier vmbher stehe, das
3
die Hüener darvon so sehr erschroken,
4
fanden aber nichts, als daß 3 Kräen da
5
geweßen, welche 2 Hüenlin erdappet
6
vnnd wekgetragen. Ich vmb-
7
sahe mich bÿ dißer Gelegenheit, wo vnsere
8
Bruet-Pfaüwin, die nechst am Hauß
9
vnder einem Stok 6 Eÿer gebruetet,
10
seÿe, vnnd merkte, daß dem Tobel hin-
11
vnder zimmlich vill Federen ligten, gieng also
12
nacher hinzu, fand im Näst kein Pfaüwin
13
vnnd keine Eÿer, auch einige Andeütung
14
einiges Eÿs nit.a Gieng dem Gespohr,
15
wo ich die Federen gesehen, nach, vnnd ver-
16
meinte noch etwas vom Vogel anzu-
17
trefen, fand aber nichts als Fäderen, vnnd
18
etwas von darinenb in der Schlosßwÿß
19
vnder 2 Baumen, vnnd beneben ettliche
20
Menschen Tritt; darob ich in starken
21
Argwohn gefallen, es habe diße Pfaüwin
22
vnnd ihre 6 Eyer ein zweÿbeiniger
23
Fuchß erdappet.c Darzu mir destomehr
24
Argwohn gegeben, das vor vnnd darnach
25
mehrmahlen in selbige Gegend junge
26
Meitlin angetrofen Kraüter sammlen.
27
Doch dörfte ich nit præcipitieren, vnnd müssts
28
dem Lieben Gott befehlen. Gieng dar-
29
über wider nacher Hauß. Vnnd im ersten
30
Eintritt erfahre ich wider etwas neüwes:
31
Dann