Transkription
1
Fuhrleüt bÿm Fendenbach abzuholen
2
schon abgefahren. Ich erwartete also
3
desßen, welches endtlich auch angelangt,
4
vnnd war diß ein schön Kalb. Etc.
5
25. Februarii. Gieng ich am Morgen in aller frühe
6
nacher Clingenzell, besuchte Admodum Reverendum Patrem Priorem
7
von Petershaußen1, ihne dienstlichist pittend,
8
mir Anleitung zugeben, wie das gester
9
ankommene Kalb ordenlich vnnd wohl
10
einzumachen: der mir geantwortet, es
11
seÿe die beste manier, das manns ein-
12
mache mit Rekholder beeri vnnd Pfefer.
13
Vnnd ein wenig Esßich. Ich bate ihne,
14
er sollte mir die Gnad thun, vnnd selbsten
15
kommen darumb Anordnung zu thun. Dessen
16
er sich entschuldiget, vmb daß er von
17
Podagran etwas vngelegenheits leide,
18
darumb er nit könnte von Hauß gehen.
19
Ich bedankte mich vmb die Instruction,
20
vnnd gieng also wider zuruk: fande dorten
21
den Mezger vnnd Küefer, welche daß
22
Wildstuk ausswürken vnnd in theil
23
verschnitten, sollten in 2 fäsßlin einmachen.
24
Wir arbeiteten hiermit alles nach vnßerem
25
besten Vermögen, vnnd bleibte mir
26
der Kopf, vnnd ein klein Partikulin
27
von den Halß vnnd brust, sampt der
28
Haut, die ich nechsten Tagen nacher
29
Stekenbohrren2 geschikt, braun zu-
30
gerben, darmit ich etwann ein paar
31
Hooßen darvon haben könte.
32
26.