Transkription
1
in Eschentz geredt, aber ein Abschlägigen be-
3
der Kirchen Burg sollte etwas bÿgetragen
4
werden, allen Rechten ohne Schaden, habe der Præ-
5
dicant auf Burg nein darzu gesagt, anderst
6
er habe dann befelch auß Zürrich, dahin
7
er berichten wolle. Ich vermeinte, es
8
wurde der Prædicant bald ein Antwort dar-
9
über geben, so geschach aber nichts minders,
10
vnnd vneracht ich mehrmahlen ihne darumb
11
erinneren lasßen, könte doch ich einige
12
Antwort nit bekommen. Auf diß hin
13
haben Ihre Fürstlich Gnaden den Verglich de Anno 1642
14
erforderet, den geleßen, vnnd gefunden,
15
das von Erhaltung des Kirchhoffs nichts
16
aussgesezt, vnnd scheine billich, das die Evan-
17
gelische darzu bÿtragen sollten: weilen aber
18
der Prædicant den Handel auf Zürrich ziehen
19
wollen, haben Sie kein Wohlgefallen darbÿ ge-
20
habt, vnnd resolviert, Sie wollen mit Zürrich
21
vmb diß nit fechten, sonder dem Lieben Rechten
22
den Gang lasßen, vnnd desßen geleben.
23
Haben hiermit mir befelch Gnädigst er-
24
theilt, nochmahlen ihre Meÿnung zuver-
25
nemmen, was sie gesinnet, vnnd im fahl sie
26
den bÿtrag widerumb wolten verneinen,
27
soll ich den Handel vor den Richter bringen.
28
Eß antworteten Sie, wollen künftigen Sonn-
29
tag ein Stillstand halten in der Kirchen, vnnd
30
mit ihrem Pfarrer vnnd KirchsGnossen
31
darvon reden, mir dann am Monntag ein
32
bescheid abfolgen lasßen. Monntag
33
dar-