Transkription
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endtlich so grosß worden, daß mir den
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nie agesehen hette, vnnd weisß nit wo
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in bergen möchte verborgen seÿn. Etc.
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Dißere Melancholii name mir bhinweek
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allen Lust zum Esßen vnnd trinken,
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zog mir die Augen tief in Kopf, daß
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wo ich hinkommen, iedermann merken müssen,
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daß mir etwas schwärliches anlige. Ich
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sagte doch niemand meiner betrüebnuß,
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aber da ich allein ware, möchte ich die Zähre
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nit verhalten, vnnd steigte ein Seüfzer
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vber den anderen auß dem Hertzen,
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darvon ich meiner Gesundheit kein Fürder-
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ling gewüsß nit gegeben. In
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dißer so scharpfer Melancholii gieng ich
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zu Ihrer Fürstlich Gnaden, dissimulierte alles,
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vnnd bate vmb Gnädigen befelch vnnd
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Entlasßung nacher Freüwdenfels.
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Ihre Fürstlich Gnaden erzeigten sich gegen mir
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gantz gnädig vnnd von meiner Ampts-
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Rechnung zimmlich vernüegt zu seÿn: gaben
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mir in befelch, mit sampt Herrn Statthalt-
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eren zu Sonnenberg ein reiflichen Raht
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zu fasßen, ob vnnd wie die Güter zu Freüw-
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denfels möchten verlehet werden; item ob nit
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Freüwdenfels von Sonnenberg auß möchte
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versehen, vnnd hiermit die Haußhaltung
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zu Freüwdenfels geminderet werden,
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vorauß aber damit nit ein Religios allein
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in einem Ohrt, sonder allezeit 2 bÿsamen
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seÿn