Transkription
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Herrn Bischofen zu Constantza schrift- vnnd mundtliche Instanz
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gemacht. Nunn wolten Ihre Fürstlich
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mütigkeit nach so weit sich verstehen, daß sie
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wolten auf die Gefähl der Pfrund Eschentz
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1000 Florin entlehen (mit dennen ein Pfarrhauß
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möchte erbauwet werden) vnnd dann
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jährlich von der Pfruend Eschentz so vill an
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Capithal wider abstosßen, das innert 15
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jahren vngefahr, Zinß vnnd Capithal möchten
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wider abgelöst seÿn. Vnnd weil dann in
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solchem fahl das Pfärrliche Einkommen
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vmb so vill verminderet wurde, daß
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kein Weltlicher Priester von dem vbrigen
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sein nothwendiges Außbringen haben
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könte, wollen sie sich verobligieren, selbige
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Pfrund durch 15 jahr von einem ihrer
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Religiosen, so in dem Schloss Freüwdenfels
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sein Aufenthalt haben sollte, versehen zu-
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lasßen: nachgendts aber solle diß wider freÿ
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seÿn, xxxbnach ihrem Willen, wie dermahlen
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beschehen, durch einen weltlichen Priesteren
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versehen zulasßen. Diß
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war vnßers Gnädigen Fürsten vnnd Herren
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wohlmeinliches Ansinnen, daß aber, wie
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neüwlich zu Müllen in der Conferenz es sich
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erzeigt, nit belieben wollen, vnnd derent-
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wegen ein anders Proiect aufgesezt worden,
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mit vorbehalt der Willkuhr beiderseitigen
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Herren Principalen. Inzwüschen
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nach