Transkription
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eingezogen, vnnd hiermit jährlich ein namm-a
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haftes erspahrt werden. Es zieheten
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darüber ettliche vnßerer Patrum den han-
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del in ein starkes bedenken, ob möglich,
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daß zu Freüwdenfels die Haußhaltung
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gäntzlich möchte aufgehebt werden, in
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bedenken, daß, wann gleichwohl ein Statt-
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halter Zu Sonnenberg residierte, iedoch
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zu gewüsßen Zeiten, vnnd zwar oft im
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jahr sich müsste zu Freüwdenfels einfin-
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den, dorten ettliche tag verbleiben etc. in
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welchem fahl kein Ohrt für ihne anderst,
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als im Wyhrtshauß könnte vorbehalten
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werden, welches nit wenig kosten, vnnd
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sonsten beschwärlich vorfallen wurde etc.
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Neben demme kommen die Seümer vill mahl
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dahin, dennen mann die Keller öfnen, ihnen
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Speiß vnnd Trank ordnen, vnnd anders pro-
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vidieren müsße; vorauß aber, wann
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kein Haußhaltung zu Freüwdenfels im
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Schlosß mehr seÿn sollte, were folgendts
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nit so vill Vÿch, ergo nit so vill Bauw:
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ergob könnten die Güter nit so wohl gebauw-
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en werden etc. ergo müssten sie nothwend-
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ig starken Abbruch leiden etc. In
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gleichem sorgte mann, so ein Statthalter
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nit in Persohn allda beständig sizen sollte,
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wurden die Vnderthanen darbÿ nit wenig
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versaumbt, da sie wenig Hilf in ihren An-
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gelegenheiten von der Herrschaft haben
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könten