Transkription
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durch einen Religiosen versehen Zu lasßen,
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vnnd dann von selbigem Beneficio jährlich
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ein gewüsßes Gelt zuverfolgen, darauß
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ein Pfarhauß zu Gachlingen möchte er-
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bauwen werden. Stehe aber forderist an demme,
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wie ietzmahliger Pfarrer, der ein sehr
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fromber, Exemplarischer vnnd fleisßiger
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Priester seÿe, möge anderwerts accommo-
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diert werden, den Ihr Fürstlich Gnaden von
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der einige Vrsach darzu nit gegeben.
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Auf diß hin verwunderten sich die Herren
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von Constanz, das der Pfarrer also ge-
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rüembt worden, vnnd verstunden es vom
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Pfarrer Zu Gachlingen. Derentwegen
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Herr Schulheisß Rüepplin den Handel gänzlich
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vnddekta, vnnd daß die Gedanken nit vom
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Pfarrer Zu Gachlingen, sonder zu Eschenz
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stehen, gewißen. Worüber die Herren
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Bischofliche gleich geantwortet, sie haben
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alleweil verstanden, ob wolte Eynsidlen
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die Pfarr Gachlingen durch einen Religiosen
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versehen lasßen: haben auch darüber In-
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struction vnnd befelch empfangen, von
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dem Zu Eschenz aber haben sie nichts gewüsst,
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vnnd sie derentwegen ihnen kein befelch
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gegeben. Nach vielem Reden, ward
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die Frag, was dann auch wegen Eschenz
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für ein vorschlagb were. Eß antworte-
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te Herr LandtVogt, daß er kein besßer
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vnnd gedeylicher Mittel funde, als es
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sollte Eynsidlen 1000 Florin vngefahr zu
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dem