Transkription
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also ich vergeblich gewartet, vnnd die Ader-
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läsße den Tag aufsteken müsßen.
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10. Fieng mann Zu Eschentz den Wimmet an,
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war aber sehr wenig, also das mann sehr dar-
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ab erschroken. Heüt kam der Balbierer,
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war aber vnlustig vnnd stark Reegenwetter,
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derentwegen ich mit der Aderläsße wider
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eingehalten.
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11. Octobris. Auf den Abend kamen 3 Patres
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Capucini von Frauwenfeld, namlich Pater
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mit mir zu Nacht gespißen, vnnd die Nacht-
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herberig hier genommen. Hab ihnen so guts
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gethan, als ich können. Morn deß seynd
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sie in das Paradÿs nüechter verreist,
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vnnd hab ich ihnen ein Schiflein Zu Eschenz geben
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lasßen, vnnd auf dem Rhein abführen.
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12. Octobris. Nach demme gesagte Patres Capucini
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verreist, bin ich selbsten auch zu Pferdt ge-
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sesßen, vnnd auf Müllen geritten, wohin
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eine Conferenz angesehen; dahin erschinen
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forderist er selbsten: dann von Seiten
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iezmahligen Bischoflichen Obervogt zu Müllen.
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Dann auch mit Herrn Landtvogt waren gegen-
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wertig Herr Landtamman Rüepplin vnnd
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Herr LandtWeÿbel zu Frauwenfeld. Endtlich
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von