Transkription
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legen ankommen, schon verreist waren. Welche
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nach abgelegter begrüesßung mit Herrn Patri Antonio
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in das hauß spaziert, vnnd ein langes colloquium
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mit ein anderen gehalten. Vnder desßen ist auch
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kehrt, vnnd giengen Wir bald darauf zum
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Mittag Süpplin, darbÿ wir vnß, so gut wir
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können lustig gemacht. Diß währete
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bis gegen 2 Vhren, nach demme wir vom Tisch
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aufgestanden, ein kleines mit ein anderen conver-
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siert etc. ist Herr Pater Antonius, vnnd mit ihme vbrige
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Ehrengäst zu Pferdt gesesßen, vnnd all ab-
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gereist: dem Herrn Statthalteren Zu Clingenzell
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hab ich ein Pferdt vnnd ein Knecht mitgeben etc.
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Eß waren dise Herren eben verreist, da sahen
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Wir vber den See hinauf ein gedektes Schiff an-
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kommen, in welchem der neüwe Herr Bischof zu Con-
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fahrte, welchen zu beneventieren zu Oberstadt
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bÿm Schloss ein Calesch, Pferdt etc. vnnd anders
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neben ettlichen Cavalieren bereitstuenden, vnnd in
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der grosßen Wiß daselbsten 80 Musquetierer
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mit ihrem hauptmann, Fendrich, Trummenschlager,
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Pfeifer etc. in Kriegs Ordnung warteten, wann
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sie Salve geben solten. Welches endtlich erfol-
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get, als Herr Bischof nächer kommen. Darüber
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ich gleich vor dem Schlosß auch 3 oder 4 Schüsß
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thun lasßen auß alten Musqueten, welche derge-
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stalten wohl getöhnt, das mann auf der anderen
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Seiten vermeint, es weren grobe Schüze da gleich-
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wohl kein anders Rohr nit geweßen, als alte
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Musqueten. Welche wir zum dritten oder 4.
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Mahl