Transkription
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die anweßende Herren Studiosi gangen Zu fischen
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darinn sie sich den gantzen Nach Mittag ver-
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weilet. Vnder desßen fahrte ich im Schiflin
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auf Rapperschweil, kehrte bÿ den Patres Capu-
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cinis zu, welche mich im Garten herumb ge-
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führt, vnnd gar freündtlich gewesen: nach
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demme ich den Abscheid genommen, vnnd schon zur
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Porten hinauß war, kam von meinen Leüten
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ein grosße Kanten mit Wein, welche sie
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mir vberschikt, mit den Patribus Capucinis mich lu-
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stig zumachen, worvon ich vrsach genommen,
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wider hinein gangen, dem Patrem Guardian eins zu-
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gebracht, vnnd noch ein kurztes darbÿ mich
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gesaumbt: endtlichen aber, nach demme mir ein
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langer Mantel zukommen, den ich begehren
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lasßen, bin ich in Aufwahrt meines Lag-
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geÿen in die Pfarrkirch hinauf gangen,
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dorten meinem Lieben Bruder seelig das Weÿch-
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wasßer gegeben, meine Preces verrichtet,
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vnnd dem darauf folgenden Salve Regina
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vnnd Heiligen Roßenkranz bis zum End bÿge-
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wohnet. Hernach gieng ich zu Herrn Decano
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Büeler, welchen ich salutierte, vnnd die
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Meinige ihme bestes anbefohlen. Auf
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diß hin gieng ich mein Liebe Mueter zu-
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besuechen, darnach in Herrn Bruders seelig
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Hauß, die Verwittibte zu trösten, dorten
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ich mich aufgehalten, den Herrn Landtschreiberen
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Ledergerwer, als Schwageren, erwartend:
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welcher aber sehr lang ausßgebliben, also das
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die Wittfrauw achten wollen, er komme
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nit; derentwegen sie daß NachtEsßen
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zu-