Transkription
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ersuecht, gleichwohl wenig Nutzes darbÿ ge-
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weßen, als das ich mir etwas diversion ge-
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macht. Nechsten Tag darauf bin
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ich am Morgen frühe auf Sonnenberg ge-
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ritten, wo mit Herr Statthalteren eins vnnd
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anders abgeredt, zu Mittag gespißen, vnnd
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darnach wider abgeritten. Als ich Zur
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Dur kommen, hatt es ein starken Platzregen
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geben, der mich zimlich ernezt: bin nach 5
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Vhren hier wider glüklich angelangt. Bÿ
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dißem heütigen Reegen hatt es angefangen
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zu Eschentz zimmlich grosße Hagelstein zu-
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geben, welches aber nit weit sich erstrekt,
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vnnd Ohne sonderen Schaden, Gott seÿe gedankt,
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abgangen. Eß hatt aber männigklich er-
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schrekt. Gott erbarme sich vnßer, vnnd
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seÿ vnß gnädig.
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28. Iunii. Hab ich wider anderthalb Fueder
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Wein verkauft, die ich an See müsßen
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liferen lasßen. Ich löste vom Fueder
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100 Florin so zwar ein schön Geltlin, aber der
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Wein war auch sehr kostlich.
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29. Iunii. Festo Sanctissimi Apostolorum Petri et
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Pauli gieng ich mit allem meinem Völk-
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lin nacher Clingenzell, vnnd verrichtete
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dorten mein Andacht.
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30. Iunii. Hatte ich die erste Leibtag-
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wan in der Langen Wiß, welche 7 frömb-
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de sampt dem Hauß Knecht nidergemähet,
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vnnd