Transkription
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17. Iunii. Nach demme Hans Jörg Hagenbuch
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zu Bleüwelhaußen schon zum dritten mahl
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vnßerem Gottshauß1 den Zehendten in seinem
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Hößlera verweigeret, vnnd ich nunnmehr
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erfahren, daß er anderst nit, als mit Ge-
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walt Zur Gebühr zubringen, hab ich den
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Hanß Bach vnßeren Kastenvogt nacher
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Frauwenfeld vor den Herrn Landtvogt geschikt,
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wider den heÿloßen Hagenbuch zu klagen, vnnd zu
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der Gebühr zu bringen. In gleichem
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hab ich dem Leütenambt Harder Cronen-
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Wyhrt Befelch gegeben, mit Herrn Schultheisß
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Rüeplin zu reden, wie endtlich wir mit der
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terische darzu bringen, das sie selbige
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hulfen zuerhalten. Etc. Will vber
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beide ein Antwort erwarten.
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Nach Mittag, bin ich mit Bruder Caspar auf
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Gintelhart gangen, selbiges Schlosß zu-
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sehen: von dannen auf Neüwenburg vnnd
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endtlich auf Mammeren, alle diße Ohrt
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in dißem Cirkc durchgehende: aller Ohrten
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hatt mann vnß grosße Ehr erwißen,
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vnnd zutrinken geben: welches aber vnß
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samptlichen vnlieb geweßen, dann wir dar-
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durch nur gehinderet worden, vnnd sonsten
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nit vill zutrinken verlangten, obwohlen
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der Tag sehr warm geweßen. Zu Gintel-
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hart hatt Vnß Junker selbsten, zu
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Neüwenburg der Pfarrer von Mammeren,
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vnnd Zu Mammeren der Herr Statthalter in
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Persohn abgewartet. Dennen Gott danke.
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Wir