Transkription
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7. Februarii. Hatt Junker Wolf Friderich von Beroldingen
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Sohn, mit mir das Mittag Süpplin genommen,
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ist darnach gleich wider gegen Gintelhart geritten.
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8. Februarii. Ist Jungfrau Maria Elisabeth wider glüklich heim
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kommen vom Sonnenberg, mit sich ein neüwe
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Magdt bringend.
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10. Februarii. Spazierte ich nacher Clingenzell, dorten
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mein Andacht zu verrichten. Vnnd weilen
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es Patris Wilhelmi ware, ladete mich
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Pater Statthalter daselbsten gantz ernstlich zum
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Mittag Esßen. Eß waren aber dazumahlen
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vnsere Seümer gegenwertig, welche ich ab-
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fergen müste: Gieng derentwegen wider nacher
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Hauß, vnnd bleibte allda.
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nach Mittag vngefahr vmb 2 Vhren allhier
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glüklich an zu Fuesß. Am Morgen
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hab ich lasßen die gewohnete Gemeind halten
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zu Eschentz, darbÿ mich erfreüwt, selbiger für
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daß erste mahl bÿ zuwohnen. Gibt etwann
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Gelegenheit, selbige ausßführlicher zubeschreiben.
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Heüt hab ich lasßen in das Hauß ein Küehlin,
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ein Schwein vnnd ein Kalb metzgen. Seynd alle
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zimmlich wohl ausßgefallen.
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12. Februarii. Langte auch vnßer Herr Pater Antonius
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von Sonnenberg bÿ mir an, am Morgen vmb
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10 Vhren, so mir nit wenig erfreüwlich ge-
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weßen. Dahin mir gar wohl vnnd zu
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sonderem Trost Herr Ebinger Herr zu Schlatt
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ein schönen Rech-Schlegel verehrt. Ich hab
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ihme