Transkription
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Ianuarius.
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Ich hatte heüt die Ehr, das Gewohnete figurierte
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Gnädigen Fürsten vnnd Herren zu singen, welches in
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der Wahrheit, mich nit wenig erfreüwt. Dar-
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über ich gleich zu Ihro Fürstlich Gnaden gekehrt, vnnd dero-
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selben ein glükseelig Neüw Jahr der erste ange-
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wünscht. Participierte auch nach Mittag
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den von deroselben Venerabili Conventui ausßgetheilten
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Glüks-Haafen, vnnd auf den Abend speiste
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ich bÿ der Tafel, wo nach altem brauch die Meister
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des Gottshaußes1 vnnd ettliche andere dienst
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zu Gast wohl tractiert worden: wobÿ ich Ge-
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legenheit gehabt, mit ihnen samptlichen abzuletzen.
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2. Ianuarii. Hatte ich nit wenig Arbeit, darvon
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aber, weilen selbige nit in mein dermahliges
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Ampt gehört, besßer erachte, nit zugedenken.
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4. Ianuarii. Fahrte ich mit Reverendo Patri Ioanne in einem
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igem Gottshauß wegen etwas vermeinter
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irrung der Ziegelhütten halber, richtig ge-
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macht, befande aber sich alles richtig, vnnd war
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kein irrung etc.
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5. Kam ich befelch vber, solemnes Vesperas, vnnd
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nechsten Tag Festo trium Regum auch Offi-
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cium solemne summum zu singen: das ich billich
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für ein grosße Ehr halten sollen, weilen
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diß Fest sonsten Abbatiale geweßen. Vnnd
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hörte