Transkription
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Sonnenberg verreist. Heüt ist vnßer
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Karrer Heinrich Keller wider auf Eschentz ge-
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fahren, ettliche geflökte waren herzuführen,
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so Herr Pater Marian von Cell bringen lasßen.
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Waren der Mehrere Theil von seiner Frau
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Mueter, dann auch von anderen zimlich vill,
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also das es in 4 4-Rösßige Fueder abgeben.
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Hatt gester 2 Fueder abgeholet, vnnd daß
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vbrige Heüt. Ich hatte wider vnder-
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schidliche, doch nichts sonders importierliche Audientzen
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vnnd fergete dieselbe best meines vermögens:
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bis zum Mittag Esßen. Nach welchem in Reverendi Patris Pii
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Zimmer wider aufgeraumbt, vnnd darbÿ wegen
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heütiger strenger Kälte, mich nit wenig ab-
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gemattet, also das ich zu letzt vast gantz kraft-
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looß worden. Derentwegen, nach demme ich
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die Vesper gebetten, mich in mein Zimmer verfüegen,
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vnnd wider erwärmen müsßen: darvon ich sehr
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schläferig worden. Ich hab auch den Tag
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Specerÿen in mein Zimmer bringen vnnd ver-
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wahren lasßen. Nachgendts zur Colla-
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tion gangen, vnnd auf selbige mit Reverendo Patri Ma-
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riano noch etwas weniges ersprachet, darnach
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zur Ruhe gangen. Eß hatte der Morgen
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ein kalte Helle, vnnd der gantze Tag ein
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starken stinkenden Nebel, also das wir nir-
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gendts ausßehen, vnnd wie in einem Kerker,
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eingespehrt verbleiben müsßen: so vnß nit
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wenig Vnlusts gemacht: doch hatten wir von
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der Arbeit, die wir obhanden hatten, desto kürtz-
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ere Zeit, vnnd occupierten vnß vnabläsßlich.