Transkription
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redten so wohl Herr Probst, als Herr Statthalter
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zu Ittendorf etc. Darvon doch nichts schliesß-
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liches erfolget. Nach demme sagten
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Ihre Fürstlich Gnaden, daß ein Eydtgenosßischer Herr
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vor etwas Zeits ein Contrafet vnßer guldenen
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Monstrantz, nacher Rom an einen seiner guten
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Freünden geschikt, dißer aber dem Cardinalen Accio-
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li zu Rom, gewißen, vnnd befragt, ob
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nit solch Werk in St. Peters Kirch wohl wurde
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erkauft werden? Herr Cardinal aber befragte
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darüber, das Pretium, welches Ihre Fürstlich
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Gnaden also vberschreiben lasßen, das bÿ Lebzeiten
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Abbt Placidi seelig Iubilien hier geweßen,
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welche 200000 Tugaten darauf gebotten, seÿe
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aber damahlen noch nit verfertiget geweßen,
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sonder darüber noch zehn Jahr daran gearbeit-
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tet worden. Welcher Preÿß Sie gar zu hoch
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gedunkt.a Nichts desto weniger habe Abbt Placidus
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sie nit verkaufen wollen, sonder geantwortet,
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Er habe vnßerem Lieben Herren ein Hauß ge-
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bauwen, vnnd hab selbiges nit feil. Nichts
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destoweniger glauben seye, das das Werk in
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200000 Scudi wehrt seÿe. Dißere Ihre
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Meÿnung seÿe obengesagtem Cardinal wider zu-
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kommen, der darüber gesagt, daß seÿe gar zu-
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vill. Dato hab mann weiters nichts moniert,
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vnnd seÿe alles still geweßen. Wenn aber ins
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künftig etwann dergleichen Gelegenheit sich
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herfür thuen sollte, disere Monstranz in hohem
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Preyß