Kloster-Tagebuch von Pater Joseph Dietrich – Band 6

26. September 1687 · Seite 205 · Scan 216
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Marginalien dieser Seite

Marginalie
[205]
Zeile 1
1687
Zeilen 9–11
Piscatori Svitensis auferunt nostri suos pisces in territorio nostro captos.
(lat) Unsere Fischer nehmen einem Schwyzer Fischer seine in unserem Territorium gefangenen Fische ab.
Zeile 17
Tempestas inconstans. b
(lat) Unbeständiges Wetter.

Transkription

September
1
hung sich eingefunden) ist nichts destoweniger
2
3
der aber selbsten bekannt, er Supernumerarius
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seÿe, vnnd reißen sollte. Mann hatt aber
5
Ihne von Freündtschaft wegen, vnnd weilen
6
er allezeit ein guter Freünd des Gottshauses
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geweßen, zuverbleiben fründtlich ersuecht,
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das er auch gern angenommen.
9
Heüt haben vnßere Fischer einem Schweÿtzer fi-
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scher (so zu Schweÿtz Byßäß ware) vnnd zu
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Grund gefischet, seine Fisch hinwek genom-
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men, vnnd in Hoof gebracht. Er hatt zwar
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gegen vnßeren Fischer zimmlich stark aussge-
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triben, mann achtete aber solchesßena Bochens
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nit vill.
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Dißer Tag war schön, mehrtheil hell, vnnd
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warm, vnnd hoften wenigist aniezo gut
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Wetter zu dem End der Engelweÿhung. Eß
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währte lenger nit, als bis in die Nacht, da
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der Himmel wider etwas, zwar sanften vnnd
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warmen Reegens gegeben. Masßen
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dann hierauf [...]c.
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Den 26. Septembris. Am Morgen noch es Reegen ge-
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habt, vnnd derentwegen alle vnßere gestrige
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Hoffnung zu Wasßer gemacht. Doch
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ziehete es sich wider in etwas gegen der Helle.
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Der Gottsdienst war wie gester, vnnd singte
28
das

Anmerkungen

a Unsichere Lesung.
b Texteingriff durch jüngere Hand am Seitenrand. Rekonstruiert: "25." eingefügt. Hier wurde das Tagesdatum für diesen Abschnitt durch eine jüngere Hand ergänzt.
c Fehlender Nachtrag.