Transkription
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mit ettlichen seiner Herren Vetteren, so vorgestrigen
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Abend die Eÿnsidlische Jungfraw Mueter zu vene-
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rieren ankommen, vnnd gester von Vnßerem
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Gnädigen Fürsten vnnd Herrn zum Mittag Esßen einge-
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laden vnnd tractiert worden. Dißere opferte
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ein schönes Kleÿnod, so ein guldine Masche war,
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ganz mit 107 oder 108 Rubinen vbersezt,d welches
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Herr Kuster gleich alsobald in der Heiligen Cappell
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der Mueter Gottes angehenkt, vnnd sein Ge-
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betten, solche ihr geschehene Opferung anderwerts
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dem Vergaber zu remunerieren. War
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ein Treflicher mann, vnnd vor ettlich jahren
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nacher St. Gallen1 zu der Canzler Stell abgefor-
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deret. Welches Ehren Ampt er zwar erstens
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angenommen. Nachgendts aber ist ein andere Vr-
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sach vorgefallen, das er nit erscheinen können.
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Hatt vor ettlich jahren in seiner Herrschaft
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[...]e selbsten ein Eÿnsidler Heilige Cappell erbauw-
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et, dahin er durch vnßeren Herrn Decanum von
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Schönauw nit allein Delineationem vnßer allhiesiger
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ähnlich nachgeschnizletes MueterGottes Bild
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machen vnnd dorthin bringen lasßen.f Hatt auch
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nachgendts dorten die Mueter Gottes nit we-
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nige Wunder gewürkt, vnnd das Volk darzu
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grosße