Transkription
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4. Iulii. Verreisste vnßer Reverendus Pater Ægidius
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zu pflegen, weilen er ietz ein zimmliche Zeit
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stark von Blödigkeit vnnd Schwachheiten
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vberfallen geweßen.
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Mauritii Scharandi seines Vettern, zu predigen.
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Dahin ist vnßer Reverendus Pater Ægidius auch ankommen,
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vnnd also seine Diversion in etwas besßer
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gesuecht. Seynd beide den 18. Iulii bÿ vnß
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widerumb glüklich angelangt.
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Vnder desßen haben Ihre Fürstlich Gnaden sich sehr be-
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en Streit zu componieren. Seÿnd derentwegen
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hier ankommen Herr Commissari Freüwler von
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Weßen, als Befelchter von Ihro Hochfürstlich Gnaden
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zu Chur; vnnd Herr Landtschreiber Victor Schor-
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mittlung Ihrer Fürstlich Gnaden vnnd Herrn Decani
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zusamen kommen, aber nichts schliesßliches richt-
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ten können. Also darmit nichts außgericht,
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als daß vnßerem Gottshauß wegen vilen
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Tractationen, darmit die Herren Deputierte ge-
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spißen worden, zimmlicher Vnkosten , Ihrer
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Fürstlich Gnaden aber selbsten, auch Herrn Decano grosße
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Vngelegenheit gemacht worden, sonderlich
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weilen dißes Abhandlen mehrentheil nur in
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der Nacht, vnnd zwar bis vber 12 Vhren
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gewährt.
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15. Iulii