Transkription
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welchem die Vnsauberkeit, welche etwann der
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vnder dem Pfauwen quellende vnnd herfliessende
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Brunnen ausßführen möchte, möchte in etwas
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versenkt werden,a vnnd werde mann alsdann
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mit ringen zu zeiten das Brunnenstüblin auß-
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seübern, vnnd also beständig zur Metzg Wasßer
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gnueg haben können. Pater Statthalter war
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desßen zufriden, vnnd sagte, er diß also noch dermahlenb machen
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wolle, es sollen aber hernach sie darmit zu-
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friden seÿn, vnnd dem GottsHauß fernere Be-
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schwärd nit zumuthen; wolle auch er hiermit
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das Gottshauß aller Schuldigkeit des Wasßers
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entbunden vnnd entladen haben für iez vnnd
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für alle folgende Zeiten. Als nunn
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ist hierüber Vogt Wißmann vnnd Statthalter
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Käli wider darzu kommen, vnnd bekennt, diß
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aniezo gut vnnd recht gemacht seÿe. Also,
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sagte ihnen Pater Statthalter, zeige xxxd iezunder
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ich Eüch diß Wasßer zu der Mezg, richte es auch
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für das andereemahl dahin einzig auß des
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Gottshaußes Vnkosten, aber auch das lezte mahl,
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vnnd will hiermit das Gottshauß zu der Mezg
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wider Wasßer zu geben, gänzlich entladen vnnd
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entbunden haben. Vber welches beide
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gesagte Amptleüt stillschweÿgend abgetretten,
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vnnd darvon, wie auch Pater Statthalter wider in
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das Gottshauß gegangen, der Werkmeister aber hatt
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vnder desßen das Erdtrich darbÿ wider geebnet,
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vnnd frischen Platz gemacht. Vide Diarium Anno 86 die
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18. Septembris.
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bÿ