Transkription
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darüber nichts Gewüsßes zuentschliesßen: Eß werde
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erung dißer Kramläden seÿe Statthalter ge-
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ist also wider von ein anderen gangen: da hatt Pater Statt-
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halter nach Mittag vmb vier Vhren schier, Statthalteren
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lich erschinen, vnnd haltete Pater Statthalter dem
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Statthalteren Käli vor, das ihme ein ehrlicher Bider-
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mann sage, das Gottshauß habe dißen Laden schon
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einmahl bezahlt. Statthalter Käli merkte
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gleich, wer dißer müsße geweßen seÿn, antwort-
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ete darüber, das Franz Zing dißer Zeüg geweßen,
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so habe aber er mit dem Ochßenwÿhrt geredt, der
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wolle gantz vnnd gar nichts von dißem wüsßend,
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vnnd verneine alles. Nunn antwortete
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Pater Statthalter wider, es solle Statthalter Käli dem
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Ruhestahler anzeigen, das in so bewandter Sach er
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dermahlen nichts mehr auf den Laden bieten werde,
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sonder wolle er dem Handel noch kreftiger nach-
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werben. In desßen möge er wider nacher Augspurg
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verreißen, solle aber ihme oder jemandem anderen
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völligen Gewalt vberlasßen, hierinn eintwed-
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er güet- oder rechtlich zutractieren, damit mann
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endtlich zur Ruhe komme. Kaum
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ist Statthalter Käli abgetretten, suecht Pater Statthalter
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in Herrn Josephs Reyders seelig Rechnungen in deß
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Ruedi Ruestahlers Rechnungen, findt aber von
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dem Laden nit ein Wort. Hierauf sagte der
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Weybel, er solle auch in xxxe Jacob Büchßers
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Rechnungen nachschlagen, werde villeicht dort et-
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waß