Transkription
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auß wegen der Wahren. Diß alles achtete der
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Ruestahler ganz nit, vnnd vermeinte laut
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Schreibens von oder vnder Abbt Augustin Anno 1629
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aufgericht, kraft deren so vill zu erhalten, daß
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Er zwen Kramläden ansprechen möge, vnnd wo mann
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ihme nit nach Gebühr begegnen werde, bÿ selbiges
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Briefes Rechten zuverbleiben, oder aber mann solle
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mit ihme ein Willen schaffen. Als nunn Pater Statt-
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halter sahe, das diß ein gar ernstliche, nit wenig
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ausßtehende Anforderung seÿe, hatt er vermeint,
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besßer zu seÿn, Ihre Fürstlich Gnaden darüber zu berichten,
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vnnd deroselben Gnädigen Befelch zu erwarten.a Welche also-
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bald befohlen, das Herr Decan, Herr Cantzler vnnd Pater
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Statthalter gesagten Ruesthalers Beschwärd an-
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hören, vnnd darüber thuen sollen, was billich
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vnnd recht were. Kam also auf bestimb-
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te Zeit dißer Ruestahler mit Bystand xxxb des
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vnnd repetierte mit allem Ernst selbige An-
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forderung: ward aber widerumb ein Mittel gesuecht,
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vnnd keins gefunden. Ruestahler forderte eint-
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weders 46 Pfund Heller oder 290 Florin paares Gelts . Pater
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Statthalter aber, der sich desßen lang gewideret, vnnd
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vermeint, diß ein vngebührliche Anforderung
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seÿe, bietete endtlich 150 Florin mit Versprechung,
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zu verschafen, daß er für sich vnnd seine Nach-
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kömmling der Leibeigenschaft möchten entlediget
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werden. Ruestahler lachte dißes Anerbiet-
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ens sehr, vnnd wolte kein Wort von dißem hören.
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Endtlich machte Herr Decan den Schlusß, mann solle
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beiderseits vbernächtigen Raht halten, vnnd dann
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auf