Transkription
2
vnnd Herr Landtschreiber ab Egg. Da sie erstlich
3
bÿ der Syhlthalbauren Hauß in der Matten 1 von
4
Pferdten gestigen, sich freündtlich mit ein anderen
5
ersprachet, vnnd ein Trunk, den Pater Statthalter
6
vorhero dahin tragen lasßen, genommen. Nachgendts
7
zu den Wuehren gegen der anderen Seiten, wo der Wald
8
solte wekgehauwen werden, gangen, alles wohl
9
besichtigkt, vnnd nach dem sie lang hin vnnd
10
wider gangen, endtlich ofenlich bekennt, daß
11
ia anders nit seÿn könne, als es müsste
12
ein Fürstlich Gottshauß in seinen Güeteren grossen
13
Schaden leiden; xxxa wann solche Wälder
14
solten ausßgestoket vnnd wekgehauwen werden etc.
15
Nunn an demme seÿe, das mann mit ein anderen
16
vmb den Preÿß sich vereinbahre. Worauf
17
mann wider zum Trunk gangen, vnnd sie die
18
von Schweÿtz) das beste befunden, mann schike
19
iemanden, der den Wald alligklich durchgehen,
20
treüwlich vnnd vngefehr schetze, wie vill
21
tausendt Stuk Holtz dorten sich befinden thäten.
22
Welches endtlich sie Resolviert, vnnd dahin ver-
23
ordnet den ihrigen Allmeind-Vogt Gilg Frantz
24
ab Egg, vnnd [...]b Mettleren, neben zweÿen
25
allhießigen Schröteren Heinrich Käli dem Jungen
26
vnnd Meinrad Käli Haußi, beiden allhiesigen
27
Waldtleüten,c welche gleich vber den Ochßenboden
28
hinauf in die Höche gestigen, vnnd ihrem Befelch
29
nach den Wald zu schetzen angefangen. Inzwüschen
30
seÿnd die Herren beiderseits, weilen sie den Be-
31
richt